Analfisteln

Analfisteln entstehen entweder spontan als so genannte Krytoglanduläre Fisteln oder im Rahmen chronisch entzündlicher Darmerkrankungen bei M. Crohn oder Colitis ulzerosa. In der Regel können Analfisteln diese schon bei der klinischen Untersuchung oder mit Hilfe der 3D-Endosonographie dargestellt werden.

Analfisteln müssen i. d. R. in zwei Schritten behandelt werden. In der ersten Operation wird der Fistelgang Silikonfaden markiert. Nach Abheilung der akuten Entzündung wird in einer zweiten Operation die Fistel definitiv versorgt. Hierbei werden oberflächlich verlaufende Fisteln gespalten und durch die Muskulatur ziehende Fisteln plastisch verschlossen.

Beim plastischen Verschluss hat Dr. Wilhelm eine neue, Schließmuskel schonende Technik  mittels Laser entwickelt FiLaC ("Fistula Laser Closure")und im Jahr 2011 wissenschaftlich veröffentlich. Dadurch werden sehr gute primäre Heilungsraten möglich, ohne Auftreten einer analen Stuhlinkontinenz. Bislang wurden über 250 Patienten erfolgreich mit dieser Methode in Köln behandelt. Die aktuelle wissenschaftliche Studie mit Langzeitergebnissen finden sie hier: http://rdcu.be/pT3R

 

Einen aktuellen Kommentar zur Frage "Was wollen die Patienten in der Behandlung von Analfisteln ?" finden sie hier: http://rdcu.be/tkqK 

 

Eine Animation des Operationsablaufs finden Sie unter folgenden Link: www.ebzkoeln.de/media/Animation_FiLaC.wmv

Für das FiLaC-Verfahren ist Dr. Wilhelm weltweiter Ausbilder und führt regelmäßig Fortbildungen im In- und Ausland durch.

Ein weiteres OP Video finden Sie unter folgenden Link: https://www.youtube.com/watch?v=8cT4CV1gkAA