Chronischer Beckenbodenschmerz

Der chronische Beckenbodenschmerz ist eine Erkrankung des muskulären Beckenbodens und der Stützmuskulatur der Oberkörpers sowie der Oberschenkel. Die Patienten leiden i.d.R. unter starken Schmerzen beim Sitzen und Liegen. Regelmäßig finden sich urologische (Schmerzen Blase, Penis und Harnröhre), gynäkologische (Schmerzen in der Scheide) und proktologische Symptome (Schmerzen beim Stuhlgang, Fremdkörpergefühl im Rektum).  Es lassen sich muskuläre Triggerpunkte in verschiedenen Muskelgruppen nachweisen. Diese führen sowohl zu lokalen als auch zu ausstrahlenden Schemrzen.

Die häufigsten Ursachen können u. a. sein:

  • Nächtliches Zähneknirschen oder Kieferfehlstellungen
  • Fehlstellungen von Becken, Hüfte oder Wirbelsäule
  • Chronische Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen z.B. durch Beinlängendifferenz
  • Proktologische, urologische und gynäkologische Operationen
  • Chronische Prostatitis und Blasenentzündungen
  • Psychologische Stressfaktoren (Familie, Beruf, Sexualität etc.)
  • Fehlernährung und Mikronnährstoffmangel

In der Therapie kommt der Ursachenbeseitigung die wichtigste Bedeutung zu. So kann z.B. das Zähneknirschen mit einer nächtlichen Beisschiene behandelt werden. Fehlhaltungen können physiotherapeutisch/ osteopathisch, Fehlstellungen orthopädisch und Nährstoffdefizite orthomolekular therapiert werden.

Die wichtigste Grundlage zur Therapie stellt das "Wise-Anderson Protokoll"dar. Dies basiert im wesentlichen auf einer speziellen Physiotherapie der muskulären Triggerpunkte und einer psychologischen Entspannungstherapie. Ziel ist es, diese Therapie in Eigentherapie dauerhaft durchzuführen. 

Dieses Programm wurde durch Dr. Wilhelm und seine Partner inzwischen grundlegend weiterentwickelt und wird nun im Rahmen einer Wochentherapie in Köln durchgeführt ("Kölner Programm") Dazu wurde eine Arbeitsgruppe CBBS (Chronischer Beckenbodenschmerz) gegründet. Folgende Partner sind dabei in der Therapie involviert: 

 
Dr. Natascha Wilhelm                                 Ärztin, Orthomolekulare Medizin
Aachener Straße 1012                                   
50858 Köln
0221-962030
natascha.wilhelm@icloud.com
 
 
Dr. Susanna Schnitzler                                 FA für Gynäkologie
Zur Abtei 35
50859 Köln
0221-31061260
susannaschnitzler@web.de
 
 
Stefanie Sax                                                 Psychologische Psychotherapeutin
Aachener Straße 1012
50858 Köln
stefanie.sax@web.de
 
 
Dr. Thomas Harms                                       FA für Urologie
Benzlauer Straße 2
50858 Köln
02234 – 71612
harms@urologie-koeln.com
 
 
Dr. Markus Müller                                       FA für Urologie
Berrenrather Str. 296
50937 Köln
0221-412028
fusenich@hotmail.com
 
 
Dr. Athanasios (Zaki) Koniaris                    FA für Kieferorthopädie
Kirchweg 4
50858 Köln
0221 5060165
koniaris@web.de
 
 
Ulf Petzke                                                     Facharzt für Orthopädie, Rheumatologie,
Weißhausstr. 27                                            Chirotherapie, Sportmedizin
50939 Köln
0221-410911
petzke@fabian-petzke.de
 
 
Katrin Franke                                                Physiotherapeutin
Ehrenfriedstraße 42 und 50
50259 Pulheim
02234- 3797773
Oder
Aachenerstraße 1012
50858 Köln
0221 6440007051
kfranke@fit-again.de
 
 
Astrid Landmesser                                        Physiotherapeutin
Physiohof
In Genhof 13
41812 Erkelenz
02431- 3719  
astrid.landmesser@t-onlinde.de
 
 

In sehr schweren Fällen, kann die Verspannung der Muskulatur mit einer Injektion von Botox in den Beckenboden erfolgreich angegangen werden, um so den Beginn der physiotherapeutische Therapie zu erleichtern.

Eine Freilegung des N. pudendus oder andere Operationen wirken in der Regel nicht oder verschlechtern sogar das Krankheitsbild.

Eine aktuelle Publikation hierzu finden Sie unter: https://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/10.1055/s-0033-1352637

Dr. Wilhelm wurde von Dr. Wise (Stanford, CA) und seinem Physiotherapeuten Tim Sawyer speziell im Stanford-Protokoll ausgebildet. 

Da die Eingangsuntersuchung, Anamneseerhebung und Therpieempfehlung viel Zeit in Anspruch nehmen, mus hier ein Teil der Behandlungskosten  selbst getragen werden.  Bitte geben Sie bei der Terminvereinbarung unbedingt an, das Sie unter einem Beckenbodenschmerz leiden. Dies muss in der Terminplanung berücksichtigt werde, da man Ihrem Beschwerdebild sonst nicht gerecht werden kann.